Der Pate "Parker"

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Name Geburtdatum  Besonderheiten  Größe Gewicht
Patz "Von der Fliehburg" 28.05.1999 Schutztrieb, nicht unkompliziert, souverän im eigenen Rudel gute 65cm gute 32 Kg
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So kamen wir auf den "Weimi"

Bei einem Urlaub auf Sylt sahen wir in Westerland einen wunderschönen Hund am Marktstand stehen. Wir hatten uns auf der Stelle in diesen Anblick verliebt und fragten den Besitzer nach der Rassebezeichnung. Für uns war damals klar, sollten wir jemals einen eigenen Hund haben, dann würde es ein Weimaraner sein. In der darauffolgenden Zeit haben wir uns viel mit dieser Rasse beschäftigt, obwohl es schwer ist, Literartur darüber zu finden. Dann kam irgenwann der Zeitpunkt - wir hatten ein Haus mit großem Garten gekauft - da rückte für uns der Traum eines eigenen Hundes in greifbare Nähe. Wir beschäftigten uns noch eingehender mit der Rasse und waren auch weiterhin fest entschlossen, dass es ein Weimaraner für uns sein soll, obwohl diese Rasse als sehr stur beschrieben wird. Zudem erzählte man uns, dass Dominanzprobleme auf uns zukommen könnten, besonders bei Rüden. Diese Rasse brauche "eine feste Hand". Andererseits steht in verschiedenen Büchern zu Hunderassen über Weimaraner, dass diese hervorragend als Familienhunde geeignet sind. Auch haben wir herausgefunden, dass diese Rasse in anderen Ländern durchaus als Familienhund gehalten wird. Zudem bestärkten uns unsere Erfahrungen mit der Riesenschnauzerhündin von Torstens Schwester in unserem Vertrauen, dass wir durchaus in der Lage wären, einen Weimaraner konsequent und artgerecht zu erziehen. Also, nichts wie los und einen Züchter finden!

Nach insgesamt fast einjähriger Suche hatten wir dann endlich einen Züchter gefunden, der Weimaranerwelpen auch in "Nicht-Jäger-Hände" abgibt Eigentlich waren wir mit dem Vorsatz losgefahren, eine Weimaranerhündin mit nach Hause zu nehmen, aber als wir dann die Welpen sahen, entschieden wir uns "aus dem Bauch heraus". Es sollte lediglich ein Kurzhaarweimaraner sein. Die Hündin, die zur Auswahl stand, war uns zu dominant und so haben wir uns für unseren Parker entschieden; er machte in unseren Augen einen guten Eindruck, nicht zu dominant und nicht zu unterwürfig. Es war mehr oder weniger Liebe auf den ersten Blick.....

Auf der Rückfahrt saß Parker vorne im Fußraum zwischen Torstens Beinen (ich bin gefahren). Es war sehr heiß und wir hatten uns große Sorgen gemacht, wie Parker das wohl übersteht. Zuerst haben wir noch ein paar Hundeutensilien (Näpfe, Futter, Decke etc.) eingekauft, dann brauchten wir noch ein Mittel gegen Flöhe, denn diese tauchten in seinem Fell auf und ab wie Delphine in der See. Die Rückfahrt über hat Torsten die Flöhe von Parker "gepickt" (die waren sofort tot). Wir wollten unbedingt, dass Parker etwas trinkt - wegen der Hitze - aber er war dazu kaum zu bewegen, er war viel zu aufgeregt. Schließlich gelang es uns, ihm ein wenig Wasser zuzuführen, indem Torsten es an seinem (nackten) Bein herunterlaufen ließ. Dies hat Parker dann abgeleckt. Bis heute bin ich der Überzeugung, dass dies dazu beigetragen hat, dass Parker zu Torsten eine sehr innige Beziehung hat........(nicht, dass er die zu mir nicht hat, aber es ist irgendwie anders)

Heute, nach mehr als 6 Jahren kann ich sagen, dass wir uns für einen hervorragenden Hund entschieden haben. Parker ist ein total kuscheliger und verschmuster Weimi, der allen Familienmitgliedern und auch Besuchern (Ausnahmen bestätigen die Regel) gegenüber freundlich ist. Er hat sich eng an die Familie angeschlossen und mag es gar nicht, wenn man ihn alleine lässt. Er liebt es, wenn man ihm Wurfspielzeug aller Art möglichst weit weg schleudert, damit er es holen kann oder wenn wir ihm seine mit "Leckerlis" gefüllte Tasche verstecken, die er dann finden muss. Er ist ein wahres Kraftpaket und es ist eine Freude, ihm beim Laufen zuzusehen. Allerdings ist er auch sehr eigenwillig und stur, er arbeitet nur, wenn er es will. Nach knapp 1 Jahr (Welpenzeit) kam für uns eine schwierige Erziehungsphase, in der wir beinahe alles hingeschmissen hätten............aber dazu mehr auf einer anderen Seite

Fazit: Unser Parker ist ein toller Hund, den wir nicht mehr missen möchten.

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